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David gegen Goliath
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From : lyriklinks
Added: Apr 17, 2009
Es ist ein aussichtloser Kampf. Der vielleicht winzigste Vertreter meiner Herkunft gegen die Macht der Obrigkeit. Ich sehe ihn lächeln, meinen Gegner. Kaum kann er mich erkennen. Leichte Trainingseinheit! Fast tue ich ihm leid. Unter besseren Umständen, hätte er mir vermutlich fürsorglich auf die Schulter geklopft und mir angedeutet, unter den sichtbaren Umständen auf die Austragung eines Kampfes zu verzichten. Aber ich bin nur einer, der bereit ist zum Widerstand! Meinem Weg könnten noch so viele folgen. Was mich einzigartig und auch verletzlich macht. Ich bin der Erste im Widerstand. Hinter meinem Rücken verborgen in einer Schleuder halte ich den Stein meiner Erkenntnis. Tausend Augen seiner Schergen umlagern mich. Durchforsten meine Angreifbarkeit. Woher nur nimmt er den Mut! Aber ich bin David, geboren in einem edlen Geschlecht! Der den Zeitpunkt für gegeben sieht, sich aufzulehnen. Die Goliathpartei hat überdeutlich seine Wegzeichen an Vergebung festgemacht. Nur es geht nicht um Maria Magdalena! Man vergibt dem Reichtum im eigens dafür geschaffenen Selbstbedienungsladen Welt seine Gier. Warum nur hat man niemals den Armen meines Volkes Vergebung gespendet? Für ihre Not! Lieber hat man die Börsen derer aufgebessert, die niemals Notstand litten. Ich spüre, wie mein Bizeps sich anspannt. Ihm gehört mein Stein! Falls ihn die Erkenntnis auslöschen sollte, sei es darum. Die Welt ist besser daran, im danach. Viel zu lange haben wir alle nur zugeschaut, genötigt, geduldet alles ertragen. Goliath kommt siegessicher auf mich zugewandelt. Fast kommt er mir, wie ein tönerner Golem vor. So unwirklich, Politik ist längst zur unscheinbaren Gesichtslosigkeit ohne persönlichen Anspruch verkommen. Nicht mal Partikel können noch an Gesicht erinnern. Losungen, Parolen, Gesichter, Programme austauschbar je nach belieben. Allen fehlt die Anmut der Wahrhaftigkeit. Es läuft so wie immer. Der Wahltag naht und man wirft mit durchschaubaren Wahlgeschenken. Zeit für den Opfergang! Spießrutenlaufen fürs Volk. Aber ich durchschaue euch. Mich könnt ihr nicht täuschen. Leide noch an der Kontamination eurer letzten Versprechen. Weil ich mich noch erinnern kann. Du grinst mich breit an! Und? Winzling! Mit voller Wucht schleudere ich meinen Stein der Erkenntnis dorthin, wo eigentlich dein Hirn lagern müsste. Du fällst zu Boden. Wimmerst am Boden, schreist nach Hilfe. Lass uns doch reden! Wir sind zu jedem Kompromiss bereit, jedem Pakt! Selbst an das Rot eures Herzblutes könnten wir uns gewöhnen! Nachdem wir am Boden liegen! Ich lasse ihn liegen. Weil ich Neues erzwingen möchte! Besserer! Dafür benötigen wir diese Gestrigkeit nicht mehr!
Category : News
Added: Apr 17, 2009
Es ist ein aussichtloser Kampf. Der vielleicht winzigste Vertreter meiner Herkunft gegen die Macht der Obrigkeit. Ich sehe ihn lächeln, meinen Gegner. Kaum kann er mich erkennen. Leichte Trainingseinheit! Fast tue ich ihm leid. Unter besseren Umständen, hätte er mir vermutlich fürsorglich auf die Schulter geklopft und mir angedeutet, unter den sichtbaren Umständen auf die Austragung eines Kampfes zu verzichten. Aber ich bin nur einer, der bereit ist zum Widerstand! Meinem Weg könnten noch so viele folgen. Was mich einzigartig und auch verletzlich macht. Ich bin der Erste im Widerstand. Hinter meinem Rücken verborgen in einer Schleuder halte ich den Stein meiner Erkenntnis. Tausend Augen seiner Schergen umlagern mich. Durchforsten meine Angreifbarkeit. Woher nur nimmt er den Mut! Aber ich bin David, geboren in einem edlen Geschlecht! Der den Zeitpunkt für gegeben sieht, sich aufzulehnen. Die Goliathpartei hat überdeutlich seine Wegzeichen an Vergebung festgemacht. Nur es geht nicht um Maria Magdalena! Man vergibt dem Reichtum im eigens dafür geschaffenen Selbstbedienungsladen Welt seine Gier. Warum nur hat man niemals den Armen meines Volkes Vergebung gespendet? Für ihre Not! Lieber hat man die Börsen derer aufgebessert, die niemals Notstand litten. Ich spüre, wie mein Bizeps sich anspannt. Ihm gehört mein Stein! Falls ihn die Erkenntnis auslöschen sollte, sei es darum. Die Welt ist besser daran, im danach. Viel zu lange haben wir alle nur zugeschaut, genötigt, geduldet alles ertragen. Goliath kommt siegessicher auf mich zugewandelt. Fast kommt er mir, wie ein tönerner Golem vor. So unwirklich, Politik ist längst zur unscheinbaren Gesichtslosigkeit ohne persönlichen Anspruch verkommen. Nicht mal Partikel können noch an Gesicht erinnern. Losungen, Parolen, Gesichter, Programme austauschbar je nach belieben. Allen fehlt die Anmut der Wahrhaftigkeit. Es läuft so wie immer. Der Wahltag naht und man wirft mit durchschaubaren Wahlgeschenken. Zeit für den Opfergang! Spießrutenlaufen fürs Volk. Aber ich durchschaue euch. Mich könnt ihr nicht täuschen. Leide noch an der Kontamination eurer letzten Versprechen. Weil ich mich noch erinnern kann. Du grinst mich breit an! Und? Winzling! Mit voller Wucht schleudere ich meinen Stein der Erkenntnis dorthin, wo eigentlich dein Hirn lagern müsste. Du fällst zu Boden. Wimmerst am Boden, schreist nach Hilfe. Lass uns doch reden! Wir sind zu jedem Kompromiss bereit, jedem Pakt! Selbst an das Rot eures Herzblutes könnten wir uns gewöhnen! Nachdem wir am Boden liegen! Ich lasse ihn liegen. Weil ich Neues erzwingen möchte! Besserer! Dafür benötigen wir diese Gestrigkeit nicht mehr!
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