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Bittere Schatten eine Fortsetzung
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59
From : lyriklinks
Added: Jul 16, 2009
Die Maden sind erfroren. Es ist zu kalt in diesem Land. Die Dummheit drückt sich am Schaufenster in die Welt entsetzt die Nase platt. Aus einer Wachstumsdelle, kleiner als das, was unter einem Fingernagel Platz finden könnte, ist natürlich nur kurzzeitig, temporär, wie ein Klick bei Google über Nacht eine Krise geworden. Nichts an dem man noch etwas beschönigen kann. Jedoch, so wie Symptome eines Geschwürs sich lange vorher ankündigen, vor dem Moment, an dem es einen niederstreckt, so war das Ausmaß und auch die Härte der Katastrophe vorhersehbar. Als die Apologeten, warnend ihre Stirn krausten, hat die Gewöhnlichkeit ihnen noch Blasphemie an der Reinheit des Systems vorgeworfen. Nun wird gesundgebetet, was lange am Ende ist. Rettungspakete werden geschnürt, um Milliarden von Steuergroschen in den gierigen Schlund der Unersättlichkeit zu werfen. Irrig, wie ein Feuerwehrmann, der versucht, mit Papiergeld einen Brand löschen zu wollen. Der Konsum muss angeregt werden! Wie soll das gehen? Eurem maßlos geknechteten Selbstbedienungsladen, der Schafsherde, einen Bonus für anhaltende Duldung gewähren? Gut und gerecht, weil es allen gleichermaßen, arm aber auch reich, einen Vorteil bereiten würde. Senkt die Mehrwertsteuer! Aber die Heiligkeit in Berlin kreiert eine Umweltprämie. Wie immer nur eine leere Worthülse! Man höre und staune. Warum bedankt sich dann die so über alle Maßen geehrte Umwelt nicht? Schnell lenkt das Volk die Worte in Richtung der echten Motive, Verschrottungs- oder Abwrackprämie. Was ist schon Umwelt, nur Luft und ein paar Bäume dazwischen. Für was soll Umwelt sich bedanken? Dafür das ein funktionierendes Gebilde, etwas gealtert, kommt vor, jedoch für Beförderung tauglich, verdonnert wird unter einer Presse zu enden. Nur um mit seiner Vernichtung den Anreiz zu bieten, sich nur anscheinend zu verbessern. Denkt ihr nicht, die Herde hätte sich nicht schon längst dafür entschieden! Auch ohne eine Prämie! Ihr subventioniert mit meinem Steuergroschen ein Manko an Erfindungsgeist, was niemand tolerieren kann. Die großen Konzerne äußern verwundert, nie bemerkt zu haben, dass die Nachfrage nach Kleinwagen so groß sein könnte. Warum wohl? War euch denn dies Klientel jemals wichtig? In der Not schluckt ihr auch diesen Frosch unfreiwilliger Selbsterkenntnis. Merkt dabei, innovative Produkte verkaufen sich fast von selbst. Nur ihr profitiert von dem Boom nur abwartend. Denn auch euer Preis trägt die Würde später Weltmeisterlichkeit. Würde auf jeder Schraube eures Gefährtes, der Name seiner Herkunft stehen, wären die Mobile hier wohl kaum noch verkäuflich! Zeit für Patriotismus! Kauft deutsche Autos! Ich wundere mich, möchte euch nicht bruskieren. Nur laute Momente ist es her, da saßen eure Abgeordneten in einer Diskussion. Ihre Forderung war offen! Entweder ein Deutscher schindet sich fortan für 3,00 € brutto oder ihr entflieht nach Rumänien. Natürlich habt ihr nicht bedacht, das auch eurer Arbeiter sich fortan keinen „Volks? wagen mehr leisten kann. Raffgier kann doch so blind machen. Aber was kann euch dabei schon passieren? Wenn ihr gänzlich versagt, öffnet eure Regierung, nicht meine, im Übrigen, das Portmonee und schmeißt mal schnell ein paar Milliarden in euer Fass ohne Boden. Es ist auch mein Geld, aber auch deins, ihres, eures, seines. Warum schaut ihr dabei nur zu?
Category : News
Added: Jul 16, 2009
Die Maden sind erfroren. Es ist zu kalt in diesem Land. Die Dummheit drückt sich am Schaufenster in die Welt entsetzt die Nase platt. Aus einer Wachstumsdelle, kleiner als das, was unter einem Fingernagel Platz finden könnte, ist natürlich nur kurzzeitig, temporär, wie ein Klick bei Google über Nacht eine Krise geworden. Nichts an dem man noch etwas beschönigen kann. Jedoch, so wie Symptome eines Geschwürs sich lange vorher ankündigen, vor dem Moment, an dem es einen niederstreckt, so war das Ausmaß und auch die Härte der Katastrophe vorhersehbar. Als die Apologeten, warnend ihre Stirn krausten, hat die Gewöhnlichkeit ihnen noch Blasphemie an der Reinheit des Systems vorgeworfen. Nun wird gesundgebetet, was lange am Ende ist. Rettungspakete werden geschnürt, um Milliarden von Steuergroschen in den gierigen Schlund der Unersättlichkeit zu werfen. Irrig, wie ein Feuerwehrmann, der versucht, mit Papiergeld einen Brand löschen zu wollen. Der Konsum muss angeregt werden! Wie soll das gehen? Eurem maßlos geknechteten Selbstbedienungsladen, der Schafsherde, einen Bonus für anhaltende Duldung gewähren? Gut und gerecht, weil es allen gleichermaßen, arm aber auch reich, einen Vorteil bereiten würde. Senkt die Mehrwertsteuer! Aber die Heiligkeit in Berlin kreiert eine Umweltprämie. Wie immer nur eine leere Worthülse! Man höre und staune. Warum bedankt sich dann die so über alle Maßen geehrte Umwelt nicht? Schnell lenkt das Volk die Worte in Richtung der echten Motive, Verschrottungs- oder Abwrackprämie. Was ist schon Umwelt, nur Luft und ein paar Bäume dazwischen. Für was soll Umwelt sich bedanken? Dafür das ein funktionierendes Gebilde, etwas gealtert, kommt vor, jedoch für Beförderung tauglich, verdonnert wird unter einer Presse zu enden. Nur um mit seiner Vernichtung den Anreiz zu bieten, sich nur anscheinend zu verbessern. Denkt ihr nicht, die Herde hätte sich nicht schon längst dafür entschieden! Auch ohne eine Prämie! Ihr subventioniert mit meinem Steuergroschen ein Manko an Erfindungsgeist, was niemand tolerieren kann. Die großen Konzerne äußern verwundert, nie bemerkt zu haben, dass die Nachfrage nach Kleinwagen so groß sein könnte. Warum wohl? War euch denn dies Klientel jemals wichtig? In der Not schluckt ihr auch diesen Frosch unfreiwilliger Selbsterkenntnis. Merkt dabei, innovative Produkte verkaufen sich fast von selbst. Nur ihr profitiert von dem Boom nur abwartend. Denn auch euer Preis trägt die Würde später Weltmeisterlichkeit. Würde auf jeder Schraube eures Gefährtes, der Name seiner Herkunft stehen, wären die Mobile hier wohl kaum noch verkäuflich! Zeit für Patriotismus! Kauft deutsche Autos! Ich wundere mich, möchte euch nicht bruskieren. Nur laute Momente ist es her, da saßen eure Abgeordneten in einer Diskussion. Ihre Forderung war offen! Entweder ein Deutscher schindet sich fortan für 3,00 € brutto oder ihr entflieht nach Rumänien. Natürlich habt ihr nicht bedacht, das auch eurer Arbeiter sich fortan keinen „Volks? wagen mehr leisten kann. Raffgier kann doch so blind machen. Aber was kann euch dabei schon passieren? Wenn ihr gänzlich versagt, öffnet eure Regierung, nicht meine, im Übrigen, das Portmonee und schmeißt mal schnell ein paar Milliarden in euer Fass ohne Boden. Es ist auch mein Geld, aber auch deins, ihres, eures, seines. Warum schaut ihr dabei nur zu?
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